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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 00:59 
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Registriert: Sa 15. Nov 2008, 20:25
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Zitat:
'Schlieri' darf zum ersten Mal fliegen

Gespannt und neugierig: Gregor Schlierenzauer (18) über seine Gefühle vor dem ersten Sprung von der Skiflugschanze.

TT: Wie haben Sie die vergangenen Tage vor Ihrem Jungfernflug verbracht?
Gregor Schlierenzauer: Ganz entspannt. Daheim. Dazu habe ich mich mental auf das Skifliegen vorbereitet.

TT: Wie haben Sie das gemacht?

Schlierenzauer: Ich habe mir sehr viele Videoanalysen angeschaut. Sprünge von mir. Sprünge von der Skiflugschanze in Oberstdorf von anderen. Unter anderem den von Roar Ljoekelsoey, der in Oberstdorf den Schanzenrekord mit 223 Metern hält. Diese Sprünge haben mir Motivation gegeben und vielleicht konnte ich mir auch ein bisschen etwas dabei abschauen.

TT: Können Sie auch erahnen, wie Skifliegen ist?

Schlierenzauer: Erahnen kann ich es, da man auf großen Schanzen bei Aufwind auch ziemlich Druck auf die Ski bekommt - daher kann man sich reinfühlen. Aber ich kann nicht wissen, wie es ist, wenn ich 80 Meter weiter springe als bei meinem weitesten Sprung.

TT: Bei 80 Metern mehr würden Sie den Schanzenrekord von Ljoekelsoey einstellen. Ihr weitester Sprung ging schließlich auf 151 Meter.
Schlierenzauer (lacht): Stimmt, das wären dann 231 Meter. Es kann aber schon sein, dass es wieder weitergeht in Oberstdorf, denn ich glaube, dass sie den Aufsprung abgetragen haben und somit die Landung hinausgezögert wird. Wie auch immer, mein Ziel ist es, auf jeden Fall 200 Meter zu springen. Ohne 200-Meter-Sprung komme ich nicht zurück.

TT: Das wäre aber ein zu niedriges Ziel für den ehrgeizigen Skispringer aus dem Stubaital, oder?
Schlierenzauer: Natürlich habe ich mich schon vor der Saison auf die Vierschanzentournee und die Skiflug-WM fokussiert. Aber eine Medaille wäre ein sehr hohes Ziel. Ich will dazugehören und will es allen beweisen. Die Top fünf im Einzel wären schon eine schöne Sache. Mit dem Team peile ich aber schon die Goldmedaille an.

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Quelle: www.tirol.com


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Verfasst: So 16. Nov 2008, 00:59 


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 01:00 
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Registriert: Sa 15. Nov 2008, 20:25
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Zitat:
Schlierenzauer: "Im Leben kommt alles zurück!"

Oberstdorf - Er war die große Unbekannte.
Er war das Trumpf-Ass der ÖSV-Adler.
Und er hat gestochen.
Gregor Schlierenzauer kürt sich in Oberstdorf zum jüngsten Skiflug-Weltmeister der Geschichte!


"Es war immer ein Kindheitstraum von mir. Ich kann es noch gar nicht realisieren", stammelt der 18-Jährige im Gespräch mit LAOLA1.

Im LAOLA1-Sieger-Interview erklärt der Tiroler auch, wie er in 8 Flügen zum Titel sprang, welcher taktischer Schachzug zum Sieg verhalf und warum er Genugtuung verpürt.

LAOLA1: Gregor, gratuliere zum Triumph! Ab wann war dir bewusst, dass du den WM-Titel holen kannst?
Gregor Schlierenzauer: Bei mir war nie die Rede, dass ich den WM-Titel oder eine Medaille holen will. Es ging darum, dass ich Spaß am Skifliegen haben soll. Ich wollte diese Sportart einfach mit Freude ausüben. Dass es gleich die Goldmedaille wurde ist ein Wahnsinn. Es war immer ein Kindheitstraum von mir. Das Trainerteam hat eine tolle Arbeit geleistet. Sie haben intensiv mit mir gearbeitet und alles ruhig analysiert.

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Quelle: www.laola.tv


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 01:00 
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Zitat:
"Nächste Saison schaue ich Richtung Weltcup"

Wien - Redet man über Gregor Schlierenzauer gehen einem bald die Superlative aus.

Der erst 18-jährige Tiroler beendete seine zweite Weltcup-Saison mit einer Demonstration in Planica und auf Rang zwei im Gesamtweltcup.

Der Jung-Flieger zelebrierte die Flugshow in Slowenien außerdem mit seinem 20. (!) 200er in Serie und verbesserte zudem den österreichischen Rekord (233,5m).

"Heuer hatte ich einfach eine Traumsaison, wo fast alles passte. Ich bin aber selbst überrascht, dass es so gut funktionierte", jubelt "Schlieri" im Gespräch mit LAOLA1.

Im großen LAOLA1-Interview erklärt der Stubaier auch, warum er nichts "herschenkt", der Gesamtweltcup ein Thema wird und was er mit dem Preisgeld vorhat.

LAOLA1: Du hast zum Saisonabschluss noch einmal dominiert. War Planica ein perfektes Wochenende?

Gregor Schlierenzauer: Es war tatsächlich ein Wahnsinn. Ich fahre mit zwei Siegen und dem österreichischen Rekord nach Hause. Besser geht’s eigentlich nicht.

LAOLA1: Dein letzter Flug war der 20. 200er in Serie. Woher kommt diese Stärke im Skifliegen?
Schlierenzauer: Echt der 20. schon? Wow, so viele – das habe ich gar nicht gewusst. Die Trainer und ich haben entschieden, dass ich heuer für das Skifliegen bereit bin. Das Timing war sehr gut. Mein Sprungstil ist auf Geschwindigkeit und Dynamik aufgebaut, das kommt mir beim Fliegen zu Gute. Ich bin aber selbst überrascht, dass es so gut funktioniert.

LAOLA1: Trotzdem scheint deine Technik überall zu funktionieren. Auf der Kleinschanze und auf der Flugschanze. Ist deine Technik schon perfekt?
Schlierenzauer: Es ist natürlich schon lässig zu wissen, dass mein Sprungstil überall gut funktioniert. Ich werde aber die nächsten Jahre weiterarbeiten, denn zu verbessern gibt es immer was. Heuer hatte ich einfach eine Traumsaison, wo fast alles passte. Es war eine Genugtuung für die harte Arbeit. Auch das Glück für die missglückte Tournee kam zurück.

LAOLA1: Martin Koch hat dir vor dem zweiten Durchgang gesagt, du sollst ihm zuliebe kürzer springen. An diese Ansage hast du dich aber nicht gehalten...
Schlierenzauer (lacht): Nein, das habe ich nicht gemacht. Ich wusste, dass die Windverhältnisse gut sind und wollte den Sprung voll durchziehen. Das ist zum Glück aufgegangen.

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Quelle: www.laola1.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 01:00 
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Zitat:
"...wie der Umstieg in einen Ferrari"

Mit 18 Jahren krönte sich Gregor Schlierenzauer in Oberstdorf zum jüngsten Skiflug-Weltmeister der Geschichte. Ob ihm alle Premieren so locker von der Hand gehen, erzählt der Tiroler im Interview.


Bei seinem allerersten Skifliegen gleich Weltmeister zu werden, ist – gelinde gesagt – eher unüblich. Wie viel verrät dieser unbekümmerte Zugang zu großen Herausforderungen denn über dich und deinen Charakter?

So unbekümmert war das nicht. Ich habe mir im Training erst einmal angeschaut wie die Sache abläuft und mich von Sprung zu Sprung an die Grenzen herangetastet. Dass in Oberstdorf keiner große Ergebnisse von mir erwartet hat, hat aber eine Menge Druck von mir genommen.

Was war denn dein erster Gedanke nach deinem entscheidenden Sprung im vierten und letzten Durchgang?

Ich habe schon damit spekuliert, dass der Flug zum Sieg reichen könnte. Das Gefühl als der Martin (Anm.: Koch) dann unten war, ist unbeschreiblich.

Wie sehr hat sich der erste Sprung von einer Flugschanze denn tatsächlich von einem „normalen“ Sprung unterschieden?
Man kommt mit höherer Geschwindigkeit zum Absprung und die Kräfte, die in der Luft wirken, sind viel größer. Nach der Landung werden aber so viele Glückshormone frei, dass man am liebsten gleich wieder springen möchte.

Und wie ist das vor dem ersten Absprung: Hat man da auch als Vollprofi mehr Angst als auf einer anderen Schanze?
Angst nicht unbedingt, aber doch sehr viel Respekt, weil man nicht genau weiß was auf einen zukommt.

Übersetz deine Erfahrung doch bitte für uns Zuschauer: Der erste Sprung von einer Flugschanze ist für einen Skispringer wie für einen Normalverbraucher das erste Mal ...

… in einem Ferrari, wenn man davor jahrelang Golf gefahren ist. Am Anfang wird man noch vorsichtiger sein, mit der Zeit immer mehr Spaß daran haben und Vollgas geben.

Wie hast du deinen ersten Tag als Skiflug-Doppelweltmeister verbracht?

Sehr ruhig. Ich habe lange geschlafen, gut gefrühstückt und mich im Hotel Mama verwöhnen lassen. Dann habe ich mir noch die Wiederholung vom Wettkampf angeschaut und war dabei eigentlich nervöser als bei den Flügen selbst.

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Quelle: www.redbull.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 01:01 
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Zitat:
"Jetzt will ich es wissen"


In den vergangenen drei Saisonen holte der Gewinner des Sommer Grand Prix im folgenden Winter den Gesamtweltcup-Sieg. Doppel-Skiflugweltmeister Gregor Schlierenzauer, 18, möchte diese Tradition fortführen. Ein Interview über Konkurrenten, Schulstress und besondere Siege.



Ich hoffe, dass mein Sieg beim Sommer Grand Prix bedeutet, dass …

… ich im Winter genauso gut springen werde und mit konstanten Leistungen um den Sieg im Gesamtweltcup kämpfe.

Mein erstes gelbes Trikot ist …

… eine besondere Motivation für den Winter. Außerdem hat es bei mir im Zimmer einen Ehrenplatz bekommen.

In der Liste meiner Erfolge steht der Triumph beim Sommer Grand Prix …
… auf Platz drei oder vier. Die Siege bei der Skiflugweltmeisterschaft und die zweiten Plätze bei der Tournee stehen in der Liste noch weiter oben, ein paar meiner Einzelsiege haben einen ähnlichen Stellenwert. In der Sommerkategorie liegt der Titel aber auf jeden Fall auf Platz eins.

Der wichtigste Wettkampf auf dem Weg zum Sommer Grand Prix-Sieg war …

… in Klingenthal. Nachdem ich in Japan nicht dabei war, wollte ich dort Simon Ammann wieder das gelbe Trikot abnehmen. Das ist mir in einem knappen Wettbewerb dann auch gelungen und hat mir einen kräftigen Motivationsschub gegeben.

Bis zum Saisonstart in Kuusamo liegt mein Hauptaugenmerk auf …

… der Anfahrtshocke. Da sind bei mir sicher noch einige Verbesserungen drinnen. Vom Material sind die Top-Leute mittlerweile sehr nahe beieinander. Darum muss ich versuchen, mit einer sehr guten Anfahrtshocke noch Geschwindigkeit rauszuholen.

Besonders verbessert im Vergleich zum Vorjahr habe ich mich …

… beim Telemark. Da habe ich im Sommer-Training viel Zeit investiert. In den kommenden Wochen werde ich mir aber auch da noch den Feinschliff für den Winter holen.
Simon Ammann hat im Interview gesagt: „Schlierenzauer ist für mich angreifbarer geworden.“ Mit dieser Aussage hat …
… Simon vermutlich nicht ganz unrecht. Er ist jetzt mein Markenkollege bei Fischer und hat durch den Skiwechsel aufgeholt. Aber ohne überheblich wirken zu wollen: Ich habe im Sommer sicher noch nicht meine besten Sprünge gezeigt.

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Quelle: www.redbull.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: So 16. Nov 2008, 01:01 
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Zitat:
"Ziele sind größer geworden"

In der vergangenen Saison kürte sich Gregor Schlierenzauer mit 18 Jahren zum jüngsten Skiflugweltmeister der Geschichte und beendete die Weltcupsaison auf Rang zwei. Im Interview spricht der Tiroler über neue Freiheiten, Selbstvertrauen und seine sportlichen Ziele.

Du bist heuer erstmals als Doppel-Skiflugweltmeister in die Sommerpause gegangen - braucht man nach den ganzen Feiern mehr Urlaub als sonst?
Nach der WM war es in der Schule noch einmal so richtig stressig, erst danach habe ich das Weltmeister-Gefühl so richtig genießen können. Aber ansonsten hat sich zum Glück nur wenig geändert. Die Familie behandelt mich wie immer und schaut, dass ich am Boden bleibe. Im Freundeskreis hat sich der Stellenwert ein bisschen geändert.

Mit dem Führerschein hast du nach der Saison eines deiner privaten Ziele erreicht. Was hat dein Leben in den letzten Monaten mehr verändert: die sportlichen Erfolge oder der Führerschein?

Der Führerschein - dadurch bin ich in den letzten Monaten viel mobiler und unabhängiger geworden. Jetzt nehme ich mir einfach den Autoschlüssel, fahre selbst zum Training und muss mich nicht mehr von den Eltern chauffieren lassen.

Zum Trainingsauftakt ist die Mannschaft heuer eher ungewöhnliche Wege gegangen - zum Beispiel mit einem Improvisationstheater-Workshop. Was bringt dir das denn fürs Skispringen?
Beim Workshop haben wir Situationen aus dem Weltcup nachgespielt und gesehen, welchen Eindruck wir bei den anderen hinterlassen. Die Übungen haben uns auch gezeigt, wie wichtig selbstbewusstes Auftreten in vielen Situationen ist: Schon beim Aufwärmen muss man der Konkurrenz zeigen, dass man gut drauf ist - auch wenn es vielleicht gar nicht so ist.

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Quelle: www.redbull.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: Di 25. Nov 2008, 12:54 
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Registriert: Sa 15. Nov 2008, 20:25
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Zitat:
"Erfolg und Misserfolg liegen so nahe beisammen"


LAOLA1: Gregor, vor zwei Jahren hast du noch in den Weltcup geschnuppert, jetzt bist du schon einer der Superstars. Geht’s dir manchmal selbst zu schnell?
Gregor Schlierenzauer: Nein, im Gegenteil. Für mich ist die rasante Entwicklung ein Zeichen meiner guten Arbeit. Es ist toll, dass ich jetzt bei den „Großen“ einer der besten bin.

LAOLA1: Wie verarbeitest du den rasanten Höhenflug?
Schlierenzauer: Ich habe zum Glück viele Leute im Hintergrund, die mich am Boden der Tatsachen halten. Vor allem meiner Familie habe ich viel zu verdanken. Sie sorgt dafür, dass ich nicht abhebe. Zu Hause kann ich perfekt abschalten.

LAOLA1: Du hast im Sommer nahtlos an deine Winter-Erfolge angeschlossen. Sind für dich gute Ergebnisse im Sommer wichtig?
Schlierenzauer: Es ist jedenfalls eine gute Motivation für den Winter. Außerdem ist es eine Bestätigung, dass ich meine Hausaufgaben im Sommer gut erledigt habe. Die neue Saison kann kommen.
[b]

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Quelle: www.laola1.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2008, 17:14 
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„Ich selbst weiß, dass ich sehr gut drauf bin“

28. November 2008 Im finnischen Ort Kuusamo beginnt an diesem Freitag mit dem Team-Wettbewerb die Weltcup-Saison der Skispringer. Einer der ersten Anwärter auf Weltcup-Siege ist der achtzehn Jahre alte Tiroler Gregor Schlierenzauer, der als eines der größten Talente in seinem Sport gilt.


Sie waren bei Ihrer Anreise nach Kuusamo stets unter Beobachtung von Kameras, haben in jeder freien Minute Interviews gegeben. Stört Sie diese erhöhte Aufmerksamkeit?

Manchmal kann es eine Belastung sein. Aber wenn man im Weltcup-Zirkus unterwegs ist, gehört es dazu. Es ist eine Bestätigung, dass man schon viel erreicht hat. Und dass einen jemand mag.

Skispringen ist ganz offensichtlich der wichtigste Teil Ihres Lebens. Haben Sie das Gefühl, Sie seien dafür geboren?
Ich hatte einen Opa, der selbst gesprungen ist. Erst nachdem er gestorben war, habe ich angefangen. Er hat es leider nicht mehr miterlebt. Aber vielleicht war es irgendwo ein Zeichen.

Sie haben besonders gute körperliche Voraussetzungen zum Skispringen. Können Sie Ihre Stärken erklären?

Wie man letztes Jahr gesehen hat, liegen meine Stärken sicher im Flug, ganz klar. Ich habe versucht, mich auch in den anderen Teilbereichen zu verbessern, was mir auch gelungen ist. Es ging sozusagen eine Stufe höher.

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Quelle: www.faz.net


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: Mo 8. Dez 2008, 18:25 
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Zitat:
"Morgi ist mein größter Konkurrent"

Gregor Schlierenzauer gewann 2006 mit 16 sein erstes Weltcupspringen. Im Sommer dominierte er den Matten-Grandprix, in diesem Winter landete der 18-jährige Tiroler Skiflug-Weltmeister in allen drei Springen auf dem Siegespodest.


KURIER: Gratulation zum Sieg im Gesamtweltcup.
Gregor Schlierenzauer: Wie bitte? Die Saison hat ja noch gar nicht richtig begonnen.

Aber in den letzten Jahren hat stets der Sieger des Sommer-Grandprix auch den Gesamtweltcup gewonnen.
Statistik interessiert mich nicht. Aber ich glaube auch nicht an Zufälle. Im Skispringen gibt’s keine Zufälle. Wer im Sommer konstant und stark ist, der ist das oft auch im Winter.

Heißt das: Man gewinnt einen Winter im Sommer?

Man macht jedenfalls im Sommer die Hausaufgaben, das Techniktraining, viele Testsprünge. Der Winter besteht ja praktisch nur mehr aus Wettkämpfen. Sagen wir einmal so: Im Sommer holst du dir das technische Rüstzeug. Für mich war’s eine brutale Motivation, dass ich im Sommer so gut war.

Sie klingen zuversichtlich und happy. Dabei heißt es, Sie seien schwer zufriedenzustellen. Sind Sie pedantisch?

Ich habe halt sehr hohe Ansprüche. Seit dem Skiflug-WM-Titel im Frühjahr noch deutlich höhere als vorher. Diese Ansprüche kommen nicht von außen, die stell’ ich mir selbst. Weil ich noch längst nicht alles erreicht habe. Ich finde eigentlich immer etwas, wo ich noch besser werden kann.

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Quelle: www.kurier.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Interviews..
BeitragVerfasst: Fr 12. Dez 2008, 19:28 
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Zitat:
Kampfansage von Schlierenzauer

ÖSTERREICH: In Trondheim haben Sie Ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Wie stufen Sie diesen Triumph ein?
Gregor Schlierenzauer: Der Sieg war sehr wichtig für meine Motivation. Ich habe noch nie so viele Weltcup-Punkte zu Beginn einer Saison auf dem Konto gehabt. Noch dazu ist mir das auf einer Schanze gelungen, die mir eigentlich nicht liegt.

ÖSTERREICH: Wie haben Sie die letzten Tage genützt?
Schlierenzauer: Ich habe mich in erster Linie regeneriert. Es war sehr wichtig, einmal nichts zu tun. Nur einmal bin ich gesprungen.

ÖSTERREICH: Obwohl Sie nach jedem Springen auf dem Podest waren, haben Sie nicht ganz zufrieden gewirkt, wie fühlen Sie sich jetzt?
Schlierenzauer: Ich habe ein gutes Gefühl, denn ich komme meinem Ziel immer näher. Wir haben ein bisschen an meinem Sprung, besonders an meiner Hocke gearbeitet. Das sind nur minimale Details. Aber sie entscheiden, ob ich eine Bombe auspacke, oder einfach nur gut springe. Für mich ist es trotzdem beruhigend, dass ich siegen kann, obwohl ich „normal“ springe. Die Konkurrenz wird sich dann wohl warm anziehen müssen, wenn ich den Schalter komplett umlege.

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Quelle: www.oe24.at


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