„Manche Zahlen sind utopisch“
PLANICA. Seit vielen Jahren schon ist der Salzburger Walter Hofer als FIS-Renndirektor der „Herr der Schanzen“. Er macht wegen der angekündigten Weitenjagd beim Skifliegen in Planica im OÖN-Gespräch keine Freudensprünge.
OÖN: Das Skifliegen in Planica zum Abschluss der Saison wird seit Tagen als der große Showdown hochgejubelt. Ist nach dem langen Winter nicht doch schon ein wenig die Luft heraußen?Hofer: Nein, keineswegs. Wir sind alle hochmotiviert. Alleine bei der Qualifikation und im Training waren schon 10.000 Zuschauer, was zeigt, dass auch die Fans nach wie vor interessiert sind.
OÖN: Das Skifliegen am vergangenen Wochenende in Vikersund war turbulent. Nach Stürzen, unter anderem von Weltcup-Sieger Gregor Schlierenzauer, wurde die Jury heftig kritisiert. Ist Skifliegen überhaupt kontrollierbar?Hofer: Ja, sonst würden wir es nicht machen. Die Jury ist angehalten, dass alle Springer sicher landen und nichts passiert. In Vikersund war das nicht immer einfach. Ausnahmespringer wie der Gregor machen es noch schwerer.
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