Skisprung-Training mit Hilfe aus dem All
Forscher haben ein Satellitensystem entwickelt, mit dem das Training der Skispringer verbessert werden könnte
Der österreichische Cheftrainer Alexander Pointner sieht natürlich mit freiem Auge, ob alles klappt beim Skisprung: Kommt der Sportler rechtzeitig von der Schanze weg? Wie ist seine Körperhaltung? Trägt ihn das eine oder andere Lüfterl? Die Analyse ist sein Trainerjob. Wollte er aber die Geschwindigkeit und die genau Höhe wissen, in der Gregor Schlierenzauer oder Thomas Morgenstern dahinsegeln, dann müsste Pointner die Technik zu Hilfe nehmen. Technik, die es in dieser Kombination noch nicht gibt, die aber gerade entwickelt wird von Forschern aus Graz und Innsbruck. Am Helm des Springers wird eine Antenne angebracht, die naturgemäß weder zu schwer noch behindernd sein sollte. So kann er von den in etwa 20.000 Kilometern über der Erde fliegenden Satelliten des US-Navigationssystems GPS geortet und seine Bewegung durch Raum und Zeit exakt gemessen werden.
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