Neue Schi und neue Motivation bei Wolfi LoitzlNach dem Wechsel der Schimarke katapultierte sich Wolfgang Loitzl beim Sommer-Grand-Prix in Zakopane wieder in die Weltspitze.Nach den beiden guten Ergebnissen beim Sommer-Grand-Prix in Zakopane sind Sie wieder zu Hause in Bad Mitterndorf. Erleichtert, dass die Form jetzt stimmt?
WOLFGANG LOITZL: Gott sei Dank hab' ich mich gut präsentiert. Mit dem vierten und fünften Platz war ich zwei Mal hinter Gregor Schlierenzauer zweitbester Österreicher. Das bleibt auch beim Trainerstab hängen.
Warum hat es am Beginn der Sommer-Saison nicht so geklappt? Sie haben mehrere Springen ausgelassen.
LOITZL: Ich hab' die Schimarke gewechselt, von Fischer zu Atomic. Da gab es zu Beginn keine großartigen Fortschritte, aber jetzt passt alles perfekt.
Warum der Wechsel? War er freiwillig?
LOITZL: Nicht ganz. Ich hab' bei der Skandinavien-Tournee bei Fischer um Erlaubnis gefragt, eine andere Marke zu testen. Das wurde gestattet, dann aber höchst ungern gesehen. Nach einem Quasi-Hinauswurf hätte es schon die Möglichkeit gegeben, zurückzukehren. Da war das Verhältnis aber schon zu sehr zerrüttet. Umso wichtiger war es, dass es jetzt mit Atomic so gut klappt.
weiterlesen