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Interviews..

Verfasst: So 16. Nov 2008, 11:15
von Diamond
"Kein Neid auf Gregor"
Mario Innauer im TOPIC-Interview.

TOPIC: Mario, du kennst Gregor, seit ihr beide neun Jahre alt wart. Hat euch der Erfolg verändert?

Mario: Nein. Wir haben ja von Kindheit an in unseren Altersklassen schon immer alles gewonnen - einmal er, einmal ich. Das hing immer nur davon ab, wer gerade einen Wachstumsschub hatte; und der jeweils andere hat dann normalerweise gewonnen.

Ihr geht gemeinsam zur Schule, wart jahrelang Zimmerkollegen. Warst du da nicht ein bisschen eifersüchtig, dass er gleich zu Beginn der Saison so erfolgreich war und vier seiner ersten acht Springen gewonnen hat?
Warum sollte ich? Ich freue mich für den Herrn Kollegen, schaue aber in erster Linie auf meine eigene Leistung.

Dein Vater, Toni Innauer, war 1980 Skisprung-Olympiasieger. Ist er dein Vorbild?
Natürlich habe ich größten Respekt vor seinen Leistungen, aber ich mag mich nicht mit ihm vergleichen. Für mich ist er kein Idol, sondern in erster Linie mein Vater.

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Quelle:www.lehrerservice.at

Verfasst: So 16. Nov 2008, 11:15
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Re: Interviews..

Verfasst: So 16. Nov 2008, 17:07
von Diamond
„Papas Karriere war ein Katzensprung“

Mario Innauer muss seinen Adler-Kollegen auch beim WM-Bewerb von der Normalschanze die Daumen drücken, nimmt es aber gelassen. „Wenn net, dann net.“

Denn nicht sein Vater habe ihn zum Skispringen gebracht, sondern er selbst habe „beim Skifahren“ Interesse entwickelt und „selbst den Wunsch geäußert“, es zu machen.
„Ich springe für mich, nicht für ihn“, sagt Innauer jr. bei der Nordischen WM in Sapporo, zu der er als „Jolly Joker“ mitfahren durfte, aber auch im abschließenden Bewerb von der Normalschanze (Samstag) im Talon bleiben wird. Denn neben Morgenstern und Schlierenzauer werden Loitzl und Kofler springen. Das ergab sich nach der Qualifikation am Donnerstag.
Innauer: „Das Dabeisein bei der WM allein ist schon der Ausnahmefall. Dass ich jetzt aber nicht mitspringen kann, ist halt so. Wenn net, dann net.“

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Quelle: www.diepresse.com